feminisierte Hanfsamen

Basiswissen Cannabis

27. März 2011

Die hanfpflanze waechst schon seit verstaendigen aufwaerts tausend Jahren aufwaerts unseren Planeten. Sie wurde schon fruehzeitig von den Menschen qua Heilkraut entdeckt, dies legen Funde aus 5.000 Jahre alten Graebern nahe. Doch trotz einer langen gemeinsamen Geschichte, hat sich dies Verhaeltnis des Menschen zur Hanfpflanze in den letzten 80 Jahren stark gewandelt. Viel Wissen ging derbei verloren und wurde von Vorurteilen und Irrglauben ersetzt.

cannabis gehoert zu den vielseitigsten Pflanzen ueberhaupt. Unzaehlige Verwendungsmoeglichkeiten bieten sich an. Ob qua hochwertiges Lebensmittel, Kosmetik, Medizin, Kleidung, Daemmmaterial, Moebel, Sportgeraet oder Musik-Instrument…. Diese Liste der moeglichen Hanfprodukte liesse sich noch beliebig fortfuehren, jedenfalls sollen es via 50.00o Produkte sein, die aus Ganja entstehen koennten. Zusaetzlich ist die Verwendung von Ganja oekologisch sinn- und wertvoll, da die Pflanzen pflegeleicht sind, und nur relativ wenig Duenger und Wasser zum wachsen brauchen.

Cannabis ist zweihaeusig. Das bedeutet, es gibt jeweils maennliche und weibliche Pflanzen. Wie unter uns Menschen, koennen beide Geschlechter via Merkmale des jeweils anderen Geschlechts verfuegen. Wie stark sich diese Merkmale ausbilden ist individuell. So koennen zum Exempel weibliche Cannabis-Pflanzen maennliche Pollenanlagen gedeihen und sich selbst bestaeuben. Diese Pflanzen bezeichnet man qua Zwitterpflanzen (auch Hermaphrodit genannt). Sie stellen ein Risiko unter der Zucht von Sensimilla (sense milia = ohne samen) dar, koennen sie doch innerhalb kuerzester Zeit, die weiblichen Pflanzen bestaeuben und zur unerwuenschten hanfsamenbildung anregen.

Die psychoaktiven Wirkstoffe, dies thc und die Cannabinoide, sind hauptsaechlich in den bluehenden Teilen der weiblichen Pflanzen (in den Blueten) konzentriert. Diese werden nach der Ernte getrocknet und meistens geraucht. Die Cannabisblaetter und die maennlichen Pflanzen enthalten weniger Wirkstoffe, die Staengel, Hanfsamen und Wurzeln praktisch keine.

Das Geschlecht der Cannabis-Hanfsamen laesst sich koscher der Form halber nicht wiedererkennen und bestimmen. Dazu muessen die Hanfsamen zuerst keimen und wachsen. In der Vorbluete zeigt die Pflanze dann ihr Geschlecht. Maennliche Pflanzen wachsen oft schneller und hoeher qua die Bluetenbildenden weiblichen Verwandten. Die maennliche Pflanze bildet kleine Pollensaeckchen in den Blattachseln der Triebe aus, die nach der Reifung platzen und mikrofeine Pollen verstroemen. Diese Pollen koennen vom Wind getragen weite Entfernungen zuruecklegen, um weibliche Pflanzen zu bestaeuben. Das ist ihre natuerliche Klausel und Aufgabe.

Weibliche Pflanzen aufkommen zu Beginn feine Bluetenfaeden, die sich zu schoenen ?Buds” entwickeln. Werden die Blueten derbei von maennlichen Pollen befruchtet, aufkommen sich Hanfsamen. Auch dies ist so von der Natur gewollt. Der Gaertner moechte dies verhindern, denn Hanfsamen im Gruen mindernd die Quantitaet und Qualitaet und erzeugen beim Verbrennen einen unangenehmen Geruch und Geschmack. So ist er bemueht, alle maennlichen Pflanzen rechtzeitig zu erspaehen und aus dem Garten zu entfernen. Nur HanfSamenzuechter haben auch fuer maenn?
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Hallo Welt!

8. August 2006

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